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Donnerstag, 3. März 2011

Der naturverbundene Ring

Über eine Freundin bin ich auf einen Versandhandel aufmerksam geworden, der sich auf Nachhaltigkeit spezialisiert hat. Der also nur sogenannte grüne Produkte verkauft. AvocadoStore heißt dieser.

Auf dieser Seite bin ich über ein sehr witzigen Ring gestolpert. Der Moosring. Ja richtig Moos. Auf diesem Ring wächst isländisches Moos, 8-12 Monate bleibt es grün, wenn man es gut pflegt. Eine originelle Idee. Ich mag sie sehr. Mal was anderes, auch wenn es nur 12 Monate grün bleibt, aber man kann wohl durchaus Nachschubmoos bestellen, auf Anfrage.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

...und dann kam der Eiszapfen von oben...

Tschüß schrie das Leben hinterher.

Kurz, aber schön. Das Nächste kommt, gewiss. Glauben die Buddhisten.
Schmetterling, Raube, Ameise. Ein Überraschungseffekt.

Mittwoch, 24. November 2010

worst case

Ein Tag, der so normal anfing und einen so hässlichen Verlauf nahm hatte ich glaub noch nie. Es ist bis dato auf jeden Fall mein schlimmstes Deutsche Bahn Erlebnis schlechthin. Ich hoffe es bleibt auch dabei.

Was war geschehen?!
Ich war auf dem Weg Richtung Basel, nichts ahnend und in Vorfreude auf das Wochenende stand ich in Erfurt am Bahnhof. 10 Minuten Verspätung hatte der Zug dort. Ach, dachte ich ruhig, das holt der locker wieder auf. Ich war immer noch ruhig, als es irgendwo zwischen Hanau und FFM hieß, dass ein Betrunkener die Gleise blockierte, aber die Strecke wohl schon wieder frei sei. Die Fahrt sich nur durch den entstandenen Zugstau um 10 Minuten verzögert.

Kurz vor FFM Süd, begann dann die Odyssee.
5 Minuten bevor der Zug FFM Süd erreichte, hieß es noch "über Ihre Anschlusszüge werden Sie beim jeweiligen Bahnhof informiert". Heißt auf gut deutsch, meinen Anschlusszug in FFM Flughafen würde ich bekommen. 1 Minute vor Einfahrt in FFM Süd kam dann die Durchsage: Alle Reisende Richtung Basel steigen bitte in FFM Süd in die S5 Richtung FFM Hauptbahnhof. Dort würde man den Anschlusszug nach Basel bekommen. In FFM Flughafen würde dieser wohl nicht warten.
Bestimmt 20 Leute springen also aus dem Zug, rennen Richtung S-Bahn. 1. Überraschung: die S5 fährt erst in 30 Minuten. Also fahren alle mit der S3, sollte immerhin schon in 10 Minuten kommen, hat dann doch etwas länger gedauert. 20 Minuten S-Bahnfahrt mit einem unguten Gefühl im Bauch.
Ankuft in FFM Hauptbahnhof. Dort erzählte man uns, dass der (letzte) Zug nach Basel vor 5 Minuten abgefahren sei. Der Herr am Infopoint meinte zudem, dass der ICE in FFM Flughafen den Anschlusszug nach Basel bekommen hat (2. Überraschung) und wollte uns daher nicht glauben, dass uns der Schaffner in FFM Süd "rausgeschmissen" hat,. Auch vermutlich, weil es eigentlich absehbar war, dass das nicht zu schaffen sei und wir waren zu dem Zeitpunkt nur zu zweit. Kurze Zeit und lange Diskussionen später standen dann die restlichen Reisenden hinter uns. Und huch, man glaubte uns, weil zig Leute dasselbe erzählten.

Nun standen wir vor der Wahl entweder übernachten in FFM oder mit dem (letzten) Zug nach Karlsruhe und von da aus mit dem Taxi Richtung Basel, alles auf Kosten der Bahn (immerhin). Entschieden haben wir uns für das Taxi, wir waren vier Leute die in diese Richtung mussten. Zu dem Zeitpunkt wussten wir nicht, wie fatal diese Entscheidung war.
Trotz der bis hier hin geschehenen Ereignisse, stiegen wir vier gut gelaunt in den Zug nach Karlsruhe. Mit dem Ziel jeweils zwischen 1 Uhr und 2 Uhr am Zielort einzutreffen.
Aber in Groß-Gerau war dann die Fahrt erstmal beendet. Wir standen, mal wieder. Ein Schwerlasttransport fuhr vor uns. Erst waren es wenige Minuten Verzögerung. Nach 20 Minuten hieß es der Transport hat ein Problem, die Weiterfahrt verzögert sich um mind. 30 Minuten. Ein Mädel was am Nachbartisch saß guckte im Internet, wo von einer Verzögerung von 80 Minuten die Rede war. Nach bestimmt einer Stunde rumstehen hieß es dann, wir fahren nach FFM Stadion zurück und dann über Bensheim nach Mannheim, weiter nach Karlsruhe. In Karlsruhe angekommen war an der Anzeige zu lesen: Zug verspätet sich ca. 200 Minuten.

Unsere Angst bestand eigentlich darin in Karlruhe kein Taxi zu bekommen, welches uns bis Freiburg bzw. Rheinfelden fährt. Das ist ja schon eine ordentliche Strecke. Aber wir fanden einen Taxifahrer, der sich sichtlich freute.
Ich muss sagen, ich grusel mich ein wenig vor Taxifahrten und war daher nicht wirklich erfreut die letzte 3/4 Stunde 
alleine mit dem Taxifahrer verbringen zu dürfen, aber mir blieb ja nichts anderes übrig.

Letztenendes kostete die Taxifahrt 325 Euro, ich durfte die Rolle für Rückerstattung ausfüllen und bekomme ganze 50% wieder (vermutlich), dafür das ich 5 Stunden später als geplant am Zielort ankam.

Fazit:
1. Buche nie, aber auch wirklich nie, den letzten Anschlusszug! Einmal verspätet wird das nicht gut enden.
2. Bezahle lieber 10-20 Euro mehr, um den unter 1. beschriebenen Fall nicht eintreten zu lassen. Am besten man bucht den ersten Zug des Tages, dann hat man genug Anschlusszüge über den Tag verteilt.
3. Höre lieber auf dein Bauchgefühl als auf den Schaffner.
4. Bei der Wahl zwischen Taxi und Übernachtung: wähle Übernachtung, du weißt nie was noch auf dem Weg zum Taxi auf dich wartet.

Nachtrag 27.11.:
Weil vermehrt Fragen auftraten: Ich bekomm 50% meiner Ticketkosten nicht der Taxikosten wieder. Die Taxifahrt wurde komplett von der Bahn bezahlt.

Sonntag, 21. Februar 2010

Prüfungszeitraumwahsinn

Jetzt sitz ich hier und warte das mich ein Geistesblitz trifft. Stattdessen kämpf ich mit der Müdigkeit, auf Grund der Langeweile des Themas.
Lesen macht müde, viel lesen macht müder.

doppelter Espresso --> fail
Schokobons --> fail
unbequeme Sitzposition --> fail

Irgendwer 'n Vorschlag was noch hilft?

(Die Assoziation mit der Ültie-Werbung verursachte diesen Eintrag. Ich bin also unschuldig. Mein Unterbewusstsein ist dafür verantwortlich.)

Donnerstag, 10. September 2009

Gut das 'demnächst' dehnbar ist wie Kaugummi.

Ich muss mir mal was einfallen lassen bezüglich meiner Schreibfaulheit. Hmm, Schreibfaulheit klingt so negativ, eigentlich nur bezüglich meiner Aktualität im Blog, die nicht da ist, wohin sie auch immer gegangen sein mag, ob sie wohl wiederkommt und wenn ob sie wohl 'ne Ansichtskarte mitbringt, von da wo sie sich grad aufhält oder zumindest 'n paar schöne Grüße und Erinnerungen!?!
Humbug!
Wo soll sie denn schon sein, außer in der Schublade lauernd, wartend darauf das sie wieder raus darf, um euch wieder mit meinem Gedanken zu quälen. Um Schwachsinn in feinster englischer, oder nein thüringischer Form unters Volk zu bringen. Leute zu langweilen oder vielleicht gar zu amüsieren, wohl aber wird es nur ein leichtes Grinsen, Schmunzeln, selbst ein Lächeln wäre zu viel des Guten. Wäre eindeutig zu übertrieben.

Ich muss mir was einfallen lassen, demnächst....

Dienstag, 16. Juni 2009

Mitbewohner

Mitbewohner, eine Spezies für sich. Einerseits abgöttisch geliebt, anderseits gehasst.
Es gibt sie in den unterschiedlichsten Kategorien und man könnte Bände mir ihren Geschichten füllen. Meine bisherige Erfahrung mit Mitbewohner beinhaltet glaube alles was man erleben kann, auch wenn alles wirklich noch steigerungsfähig is. Positiv wie negativ.

Meine Kategorisierung sieht nu also wie folgt aus ()geliebt ()gehasst ()undefiniert. Warum?

Geliebt: es gibt einfach Mitbewohner die möchte man um keinen Cent der Welt gegen Neue tauschen. Ein harmonisches Beisammensein. Ab un zu darfs auch mal knallen, aber im Grund is alles schick.

Gehasst: man kann und will sie einfach nich leiden. Man kann nichts dagegen machen. Sie nerven egal was sie tun, alles machen sie verkehrt egal wie sehr sie sich bemühen.

Undefiniert: man weiß nich, ob man sie mögen oder nicht mögen soll. Es gibt Leute da kann man sich einfach nich entscheiden. Meistens sind sie nett, nerven aber genau so schnell wieder. Haben komische Erklärungen für einfache Sachen. Man will mit ihnen diskutieren, sie kommen einen mit "hab ich doch" un man weiß einfach nich wie man dagegen reden soll, obwohl irgendwas faul an dem Argument is.

Undefiniert sin vermutlich die schlimmsten, weil wenn man was gegen sie hat nich weiß warum, denn eigentlich sin sie ja 'ganz nett'. Man hat das Gefühl man steigert sich da rein un bekommt noch Mitleid, weil man sie irgendwie ungerecht behandelt, denn sie "können ja nix dafür".....

Aber so ohne Mitbewohner wär auch langweilig, man müsste sich immer über lappidare Sachen ärgern, wie das Wetter oder die Uni oder im schlimmsten Fall seine Freunde...
N bisschen jammern un ärgern darf ja auch mal sein un dann doch lieber in den eigenen vier Wänden, wo es außer die Mitbewohner un später Freunde keiner mitbekommt, als auf der Straße fremde Menschen anschreien.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Nix Schnee!

Palaver palaver! Von wegen Schnee, es hat drei Krümel geschneit un dat wart aber auch schon...man ey...aber hab ja auch nix anderes erwartet, hier im warmen Norden (auch wenn heute morgen um 9Uhr -6°C waren).
Kann man eigentlich den rbb irendwie wegen "falscher Aussage" und "Hoffnungen machen und nich einhalten können" anzeigen?? ;) Da freut man sich wie ein Schneekönig (haha, schon wieder Schnee) un denn nichts, ein Hauch von nichts. Fühlt man sich schon leicht verkackeiert...naja...Silvester im Schneematsch zu feiern is ja nu auch nich so prickelnd...also will ick mich ma nich beschweren, wa ey!

Mehr wolltsch jetz ooch ja nich schreiben.
(Entschuldige mich jetz noch ma für diese Umgangssprache, aber manchmal muss auch das mal sein :)

Freitag, 19. Dezember 2008

Schnee


Blick ausm Fenster
Ursprünglich hochgeladen von Mel_Ilm
Heute haben die doch tatsächlich bei rbb aktuell Schnee für Weihnachten in Brandenburg angesagt. In Brandenburg!! Zu Weihnachten!! Muss man sich mal vorstellen. Ich glaubs erst wenns hier schneit un wenn nachm Kalender der 24. is. Haha...ja lustig nich wahr...man...schlimm mit mir in letzter Zeit...

Aber es geht ja um Schnee nich um meine Witzigkeit (..kennt keine Grenzen...fällt mir da doch glatt bei ein). Schnee Schnee Schnee, ja da hat ich dieses Jahr schon ne Menge von. Ilm is extremst zugeschnitten (ja es heißt geschneit), eigentlich war Ilm extremst zugeschneit, gestern zur Abreise lagen noch die Reste der angefrorenen Schneehaufen von der letzten Woche da...aber ich glaub da is Wahrscheinlichkeit auf 'ne weiße Weihnacht höher. Ich hab auch mal 'n paar Bilder so zum Beweis (siehe Flickr), das dieses Jahr auch wirklich schon richtig Winter war und das man später wenn man alt und runzelig is behaupten kann, 'früher war der Winter immer so!' Immerhin muss man ja vor seinen Enkel n bissl angeben un sagen 'früher da war alles besser'.

So ja das solls nu auch schon wieder zum Thema Schnee gewesen sein, je später der Abend desto kurioser die Texte. :)

Montag, 29. September 2008

USB Sticks

So tolle Sachen gibts fast immer nur in den USA.

USB Sticks in Handtaschenoptik, sehr schick. Driften zwar n bissl ins kindliche ab, was die Optik angeht, aber trotzdem tolle Idee.
Kann ich nur begrüßen :)

Gesehen bei electrobeans.de

Un noch mehr solch toller Teile, gibts bei USB.BRANDO.COM.HK. Da würde sich auf jeden Fall einer für den Weihnachtswunschzettel finden....